Wann sie passt
Sinnvoll ist die fondsgebundene Rente bei langen Laufzeiten. Je mehr Jahre zwischen heute und dem Rentenbeginn liegen, desto besser gleichen sich Marktschwankungen aus. Unter zehn bis fünfzehn Jahren Restlaufzeit wird die Frage nach dem Garantieanteil wichtiger.
Ablaufmanagement
Gute Tarife schichten in den letzten Jahren vor Rentenbeginn automatisch in schwankungsärmere Anlagen um. Damit sinkt das Risiko, ausgerechnet im falschen Moment in die Verrentung zu gehen. Dieses Ablaufmanagement sollte im Vertrag stehen und abschaltbar sein.
Darauf achten wir für Sie
Die Punkte, an denen sich gute von durchschnittlichen Verträgen unterscheiden.
- Effektivkosten des Vertrags mit einem Depot vergleichen – dieser Vergleich gehört auf den Tisch
- Fondsauswahl: kostengünstige, breit streuende Fonds bevorzugen
- Umschichtung während der Laufzeit sollte kostenfrei möglich sein
- Steuervorteil greift erst bei langer Haltedauer
Häufige Fragen
Was uns zu diesem Thema am häufigsten gefragt wird. Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie an – dafür sind wir da.
Wie viel Risiko steckt darin?
So viel, wie Sie über die Fondsauswahl zulassen. Von breit streuenden Indexfonds bis zu Mischkonzepten mit Ablaufmanagement ist vieles möglich. Entscheidend ist der Anlagehorizont: Unter fünfzehn Jahren gehört wenig Aktienanteil hinein.
Kann ich die Fonds später wechseln?
Ja, ein Fondswechsel ist bei den meisten Tarifen mehrmals im Jahr kostenfrei möglich und innerhalb der Versicherung steuerneutral. Das ist ein wesentlicher Unterschied zum Depot.
Worauf achten Sie bei den Kosten?
Auf die Effektivkosten, also die jährliche Renditeminderung über die gesamte Laufzeit. Sie steht im Produktinformationsblatt und ist die einzige Zahl, die zwei Angebote wirklich vergleichbar macht.
Diese Seite gibt einen Überblick und ersetzt keine Beratung im Einzelfall. Maßgeblich sind allein die Bedingungen des jeweiligen Versicherers.
